Zwischenbericht
Was wir bisher erreicht haben ist weitaus mehr, als ich bei der Idee zu diesem Projekt erhofft habe. Wir wollten einer kleinen Community in dem Dorf Kafuta, Gambia, einen Brunnen beschaffen. Bisher mussten Sie 10 bis 15 Minuten laufen zum nächsten öffentlichen Brunnen. Ein klassischer Brunnen mit Seilwinde und Eimer.
Ein gleicher Brunnen wurde nun direkt vor Ort errichtet. Die Bilder und Videos, die uns Omar schickte, waren beeindruckend. Wir fragten uns nach dem Beginn der Arbeiten mit Hacke und Schaufel:"Wann kommen die Maschinen?"
Aber es kamen keine Maschinen. Fast zwanzig Meter mit reiner Handarbeit wurde ein gleichmäßiger, gerader Schacht in die Tiefe getrieben. Dann kam Wasser.
Da wir mehr Geld gesammelt hatten, als für den Brunnen gebraucht wurde, schickten wir Omar Geld für die Schulkinder, die sich keine Hefte, Stifte oder Taschen leisten konnten.
Dann wurden für den Brunnen die Wände gegossen. Auch alles in Handarbeit. Und es war noch immer Geld übrig. Die Brunnenbauer offerierten uns die Möglichkeit, aus dem Brunnen ein "Borehole" zu machen. Wir dachten, das bedeutet nun ein Rohr und eine Pumpe. Aber es ist viel mehr.
Ein Rohr, eine solarbetriebene Pumpe, ein 2000 Liter Tank auf einem Turm, 500 Meter Wasserleitung mit einem Wasserhahn alle 100 Meter.
Du kannst dir nicht vorstellen, was diese Entwicklung für die Menschen in Kafuta bedeutet, während du dich ganz selbstverständlich unter deine Dusche stellst.
Und wir bekommen noch immer Spenden. Deshalb haben wir nun Kontakt aufgenommen zu dem kleinen medizinischen Zentrum in Kafuta, damit die Menschen dort die nötigen Medikamente bekommen können.
Und deshalb nehmen wir gerne weitere Spenden entgegen. Vielen Dank an alle, die bisher dabei waren.
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